Aktuelles für Post-Beamte: Verhandlung über Tarif und Zulage; 04/2013

Verhandlung über Tarif und Zulage

Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Deutschen Post AG sind ohne Ergebnis vertagt worden. Zum Auftakt der Tarifrunde Ende März hatte der Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt. ver.di fordert für die rund 132.000 Tarifbeschäftigten eine Einkommenserhöhung von sechs Prozent, mindestens aber 140 Euro mehr im Monat. Auszubildende und Studierende an Berufsakademien sollen monatlich 65 Euro mehr bekommen. Im Zuge der Tarifverhandlungen möchte ver.di für die rund 43.000 Beamtinnen und Beamten in dem privatisierten Unternehmen die Postzulage neu fassen. Die Postzulage ist eine unternehmensspezifische Regelung zur Sonderzahlung für Bundesbeamtinnen und -beamte. ver.di und Post AG hatten in der vergangenen Tarifrunde vereinbart, dass das Unternehmen die Zulage bis zum 31. März 2013 zahlt.

„In der zweiten Runde muss der Arbeitgeber ein verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch legen", fordert die Verhandlungsführerin von ver.di Andrea Kocsis. „Die Beschäftigten erwarten deutlich mehr Geld". Kocsis sitzt auf Arbeitgeberseite Angela Titzrath gegenüber. Die Essenerin ist seit Mai 2012 im Vorstand verantwortlich für Personal und führt ihre erste Tarifrunde. Erstmals verhandeln bei der Post damit zwei Frauen über die Tarife für die Beschäftigten.

Stellv. Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Andrea Kocsis

Foto: Kay Herschelmann

Quelle: Beamten-Magazin 04/2013

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